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Das Projekt2035

Das Projekt2035 ist der Nachfolger des erfolgreichen Projekt2024. Uns vereint der Glaube, dass Unternehmerfamilien die Zukunft besser gestalten, wenn sie ihre eigene Entwicklung verstehen. Zehn Jahre Forschung. Zwei Generationen. Ein gemeinsames Ziel.

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Die Ursprünge des Projekt2035

Das Projekt2024 war eine der umfassendsten Langzeitstudien zu jungen Mitgliedern von Unternehmerfamilien in Deutschland. Von 2014 bis 2023 begleitete das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen (FIF) an der Zeppelin Universität Hunderte von Teilnehmenden auf ihrem persönlichen und beruflichen Weg. Über zehn Jahre hinweg nahmen 1.266 Personen an den jährlichen Befragungen teil. 2022 kam eine digitale Auswertungsplattform hinzu, die individuelle Benchmarks ermöglichte.

Das Projekt2024 endete planmäßig nach zehn Jahren. Die Daten werden aktuell in mehreren Forschungsprojekten ausgewertet. Was bleibt: ein einzigartiger Datensatz, ein Netzwerk aus Unternehmerfamilien und die Überzeugung, dass diese Arbeit weitergehen muss.

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Was treibt die nächste Unternehmergeneration eigentlich um? Nicht als Momentaufnahme, sondern über einen langen Zeitraum. Prof. Dr. Reinhard Prügl, Dr. Ursula Koners und Jana Hauck starteten daraufhin das Projekt2024: ein Vorhaben, das junge Mitglieder von Unternehmerfamilien ab 18 Jahren auf ihrem Entwicklungsweg wissenschaftlich begleiten sollte.

Der Name war Programm. Die Zahl 2024 markierte den Zeithorizont: Wo wirst du im Jahr 2024 stehen? Welche Rolle wirst du im Familienunternehmen spielen? Das Projekt war von Beginn an partizipativ angelegt. Die Teilnehmenden gestalteten Inhalte, Formate und Fragestellungen aktiv mit.

Am Oktober 2014 fand das erste Treffen an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen statt. Neben der Diskussion erster Studienergebnisse standen Workshops, persönliche Reflexion und Vernetzung auf dem Programm. Was als wissenschaftliches Experiment begann, wuchs zu einer Gemeinschaft, die weit über den Fragebogen hinausreichte.

Die EQUA Stiftung förderte das Projekt von Beginn an. Ohne diese Unterstützung wäre eine Langzeitstudie über zehn Jahre nicht möglich gewesen.

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Die Leitung des Projekt2035

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Prof. Dr. Reinhard Prügl
Wissenschaftliche Leitung 

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Dr. Christian-Titus Klaiber
Kaufmännische Leitung

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Clemens Krüger
Projektleitung 

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Wer macht das Projekt2035 möglich?

Die EQUA Stiftung
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Die gemeinnützige EQUA Stiftung (EigentümerQUalifizierungsAkademie) wurde 2001 von Dr. Ulrich Wacker in München gegründet. Sein Antrieb war persönlicher Natur: In der fünften Generation seines eigenen Familienunternehmens erlebte er, wie dünn die Wissensbasis für die besonderen Herausforderungen von Unternehmerfamilien war. Berater klammerten Familiendynamiken aus, Psychologen scheuten den Unternehmenskontext, und fundierte Forschung existierte kaum.

Die EQUA Stiftung schloss diese Lücke. Seit über 20 Jahren fördert sie disziplinübergreifende Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Psychologie. Sie unterstützt Lehrstühle, Dissertationen und Langzeitstudien, die sich mit den Besonderheiten von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien befassen.

Neben der Forschungsförderung bietet die Stiftung praktische Formate für Unternehmerfamilien an: Seminare, ein Online-Kolleg, ein Fachliteratur-Glossar und Workshops. Das Ziel bleibt dasselbe: Wissen generieren und transferieren, damit Unternehmerfamilien ihre Verantwortung fundiert wahrnehmen können.

Die EQUA Stiftung fördert das Projekt2035 über die gesamte Laufzeit von zehn Jahren. Sie ermöglicht damit eine Forschungskontinuität, die in der deutschsprachigen Wissenschaftslandschaft ihresgleichen sucht.

Das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen | FIF
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Das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen (FIF) ist an der Zeppelin Universität beheimatet und wurde von einem Konsortium aus Familienunternehmen initiiert. Es gehört zu den profiliertesten Forschungsinstituten im deutschsprachigen Raum, wenn es um die Perspektive der nächsten Unternehmergeneration geht.

Das FIF arbeitet an der Nahtstelle von Forschung und Praxis. Ausgangspunkt für alle Projekte sind einerseits konkrete Fragestellungen aus der unternehmerischen Realität, andererseits die Übersetzung internationaler Forschungsergebnisse für interessierte Unternehmer. Bekannte Formate sind die Studienreihe „Deutschlands nächste Unternehmergeneration“ und das Projekt2024.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Reinhard Prügl forscht das FIF zu Themen wie Innovation, Markenwahrnehmung und Nachfolge im Kontext von Familienunternehmen. Die Besonderheit: Die Formate sind interaktiv. Studierende, Unternehmerfamilien und Forschende arbeiten gemeinsam an Fragen, die alle betreffen.

Das FIF ist die wissenschaftliche Heimat des Projekt2035. Hier werden die Fragebögen entwickelt, die Daten ausgewertet und die Ergebnisse aufbereitet.

Die Zeppelin Universität
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Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen am Bodensee ist eine staatlich anerkannte Stiftungsuniversität. Sie versteht sich als interdisziplinäre Universität zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik und verbindet Forschung und Lehre mit einer Praxisnähe, die im universitären Kontext ungewöhnlich ist.

Forschendes Lernen ist kein Schlagwort, sondern Struktur. Bereits in den ersten Semestern durchlaufen Studierende eigenständige Forschungsprojekte. Mehrere drittmittelfinanzierte Institute ergänzen die Arbeit der Fakultäten, darunter das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen.

Die ZU bietet dem Projekt2035 den institutionellen Rahmen: administrative Infrastruktur, Zugang zu einem internationalen Forschungsnetzwerk und die Anbindung an eine lebendige akademische Gemeinschaft. Die vertragliche Trägerschaft des Projekts liegt bei der Zeppelin Universität gemeinnützige GmbH.

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